Sommer auf Island:
Was dich bei deinem Reiturlaubs erwartet
Wie ist der Sommer auf Island wirklich? Erfahre, warum Mitternachtssonne, wechselhaftes Wetter und die einzigartige Natur deine Reittour in Nordisland unvergesslich machen. Ein Sommer in Island lässt sich nur schwer mit dem Sommer in Mitteleuropa vergleichen. Statt langer Hitzeperioden erwarten dich endlose Tage, klare Luft, leuchtende Farben und Wetter, das sich manchmal innerhalb weniger Minuten verändert. Genau diese Mischung macht den Reiz einer Reittour durch Nordisland aus. Wer weiß, worauf er sich einlässt, erlebt Island von seiner schönsten Seite: authentisch, ursprünglich und voller Überraschungen.
Wer im Sommer nach Island reist, erlebt ein ganz besonderes Naturphänomen: die Mitternachtssonne. Zwischen Juni und Anfang Juli wird es im Norden der Insel selbst nachts nicht richtig dunkel. Stattdessen taucht die tief stehende Sonne Landschaft und Himmel in ein warmes, goldenes Licht. Für Reiter bedeutet das vor allem eines: viel Zeit. Die Tage wirken länger, entspannter und entschleunigt. Selbst nach einem ausgedehnten Reittag bleibt oft noch genügend Helligkeit für einen Spaziergang, einen Blick über die Fjorde oder einfach einen ruhigen Abend auf der Farm. Gerade beim Reiten entfaltet dieses Licht eine besondere Atmosphäre. Die weiten Täler, Berge und Flüsse wirken fast unwirklich, ohne dabei künstlich oder übertrieben zu erscheinen.
Vier Jahreszeiten an einem Tag?
Manchmal wirklich!
Wer nach Island reist, sollte sich auf wechselhaftes Wetter einstellen. Sonnenschein, Wind, leichter Regen und kurze Wolkenfelder können sich im Laufe eines Tages abwechseln. Und das manchmal sogar innerhalb einer Stunde. Das klingt zunächst ungewohnt, gehört aber ganz selbstverständlich zum Islanderlebnis dazu. Oft zieht ein kurzer Regenschauer vorbei und wenig später scheint bereits wieder die Sonne. Die Landschaft verändert dabei ständig ihr Gesicht: Farben werden intensiver, Wolken öffnen spektakuläre Ausblicke und die Luft wirkt nach einem Schauer besonders klar.
Für Reittouren bedeutet das vor allem eins: Gute Kleidung ist wichtiger als perfektes Wetter. Mit mehreren Schichten und wasserdichter Regenbekleidung lässt sich fast jede Wetterlage angenehm meistern.
„Jede Wolke verändert die Landschaft. Und macht Island ein kleines Stück einzigartiger."
Tanja, zum 2. Mal dabei
Die beste Zeit, um Island vom Pferderücken aus zu entdecken,
Juni bis August
Der Sommer gilt nicht ohne Grund als Hauptsaison für Reitreisen auf Island. Die Hochlandpisten öffnen, Flüsse führen meist gut passierbares Wasser und viele abgelegene Regionen sind jetzt überhaupt erst erreichbar. Auch in Nordisland zeigt sich die Natur nun von ihrer lebendigsten Seite. Wiesen leuchten in sattem Grün, Lupinen blühen in ihrem bekannten Lila entlang der Reitwege und unzählige Vögel nutzen den kurzen Sommer zur Brutzeit. Für Islandpferde sind diese Monate ebenfalls ideal. Sie verbringen den Sommer auf großen Weiden und sind bestens an das Gelände angepasst. Auf langen Reitstrecken zeigen sie ihren ausdauernden Charakter und natürlich den berühmten Tölt, der viele Gäste schon nach wenigen Kilometern begeistert.
Was im Preis inklusive ist
- 7 Nächte Unterkunft auf Farm Hæli (Gästehaus oder Familienhaus)
- Vollpension: Frühstück, Lunchpaket & Abendessen
- Hofeigener Bus zu den Pferden (täglich)
- Erfahrene, persönliche Guides (auf Deutsch und Englisch)
- Individuelle Routenplanung
Das Wetter
warum es die Reise noch schöner macht
Viele Reisende hoffen auf strahlenden Sonnenschein während des gesamten Urlaubs. In Island entsteht die besondere Stimmung jedoch häufig gerade durch den ständigen Wechsel. Nebelschwaden ziehen durch die Täler, Sonnenstrahlen brechen durch die Wolken und nach einem kurzen Regen erscheinen Berge und Lavafelder oft noch kontrastreicher als zuvor. Genau diese Dynamik macht jede Reittour einzigartig.
Natürlich gibt es auch Tage mit kräftigem Wind oder längerem Regen. Doch genau dann zeigt Island seine raue, ursprüngliche Seite. Wer sich darauf einlässt, erlebt die Landschaft oft intensiver als bei dauerhaft blauem Himmel.
Weniger planen:
mehr erleben
Island belohnt Reisende, die flexibel bleiben. Nicht jeder Sonnenuntergang sieht gleich aus, keine Wolkenformation wiederholt sich und auch jede Reittour entwickelt ihren eigenen Rhythmus. Manchmal bleibt besonders ein kurzer Galopp über eine weite Ebene in Erinnerung, manchmal die Stille an einem Fluss oder das warme Licht einer Sommernacht, in der die Sonne einfach nicht verschwinden möchte. Es sind oft genau diese ungeplanten Momente, die eine Reitreise durch Nordisland so besonders machen.
Wer mit einer offenen Erwartung anreist, entdeckt schnell, dass der isländische Sommer nicht perfekt sein muss, um außergewöhnlich zu sein.
Fazit:
Der isländische Sommer ist anders
Der Sommer auf Island ist geprägt von langen hellen Tagen, frischer Luft und einer Natur, die ständig in Bewegung zu sein scheint. Das Wetter kann überraschend wechseln, doch genau darin liegt ein großer Teil seines Charmes. Mit der richtigen Kleidung und einer Portion Gelassenheit wird fast jede Wetterlage Teil des Abenteuers. Für eine Reittour durch Nordisland könnten die Bedingungen kaum besser sein. Die Landschaft zeigt sich von ihrer lebendigsten Seite, die Islandpferde sind in ihrem Element und die langen Sommertage schenken dir mehr Zeit, diese einzigartige Insel intensiv zu erleben.
„Ein guter Reittag endet nicht mit dem Absteigen, sondern mit Geschichten, die gemeinsam weitererzählt werden."
Peer, 2024

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