Der Tölt:
was ihn so besonders macht
Der Tölt ist weit mehr als nur eine zusätzliche Gangart, er ist das Herzstück des Islandpferdes. In diesem Beitrag erfährst du, was den Tölt so besonders macht und warum er jede Reittour durch Islands beeindruckende Natur zu einem einzigartigen Erlebnis macht.
Wer zum ersten Mal ein Islandpferd sieht, bemerkt schnell eine Gangart, die sich deutlich von Trab oder Galopp unterscheidet: den Tölt. Er ist das Markenzeichen der Islandpferde und einer der Hauptgründe, warum diese besondere Pferderasse Reiter auf der ganzen Welt begeistert. Doch was genau ist der Tölt? Warum können Islandpferde tölten und weshalb ist diese Gangart besonders auf längeren Reittouren so beliebt?
Der erste Morgen:
Pferd trifft Reiter
Der Tölt ist eine angeborene, viertaktige Gangart der Islandpferde. Anders als im Trab besitzt der Tölt keine Schwebephase. Das bedeutet, dass sich während der gesamten Bewegung immer mindestens ein Huf auf dem Boden befindet. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger Bewegungsablauf, der weder hektisch noch "wackelig" wirkt. Statt der typischen Bewegung nach oben und unten des Trabs gleitet das Pferd ruhig und fließend vorwärts.
Je nach Tempo kann der Tölt gemütlich oder überraschend schnell geritten werden, ohne dabei seinen gleichmäßigen Rhythmus zu verlieren. Dabei erreichen einige Islandpferde sogar ein Tempo, das dem Galopp entspricht!
„„Den Tölt kann man nicht nur reiten, man muss ihn fühlen.“"
Stammgästin, zum dritten Mal dabei
Die Route,
kein Touristenpfad
Was viele überrascht: Es gibt keinen festen Routenplan, den man im Voraus einsehen kann. Das ist kein Versäumnis, sondern Absicht. Die Strecke wird täglich auf die Gruppe, das Wetter und die aktuellen Bedingungen abgestimmt. An einem Tag reiten wir durch eine weite Berglandschaft, am nächsten entlang eines Flusses, der in der isländischen Sonne glänzt. Kein Tag gleicht dem anderen.
Was im Preis inklusive ist
- 7 Nächte Unterkunft auf Farm Hæli (Gästehaus oder Familienhaus)
- Vollpension: Frühstück, Lunchpaket & Abendessen
- Hofeigener Bus zu den Pferden (täglich)
- Erfahrene, persönliche Guides (auf Deutsch und Englisch)
- Individuelle Routenplanung
Die Abende:
das Geheimnis von Hæli
Abends kehrt die Gruppe zurück auf die Farm. Das Abendessen ist gemeinsam an einem langen Tisch, mit Geschichten vom Tag, manchmal bis weit nach Mitternacht. Denn in Island ist es im Sommer nie wirklich dunkel. Die Sonne steht auch um 23 Uhr noch tief über dem Horizont, und man fragt sich unweigerlich: Warum sollte dieser Abend jemals enden?
Es sind diese Abende, die viele als das Herzstück ihrer Woche beschreiben. Man kommt als Fremde und fährt als Familie. Das Team von Hæli hat ein Gespür dafür, wie man eine Gruppe zusammenbringt ohne Programm, ohne Teambuildingübungen. Einfach durch gutes Essen, offene Gespräche und die geteilte Erfahrung eines langen Tages im Sattel.
Für wen ist Hæli:
und für wen nicht
Hæli ist kein Anfängerangebot. Die Touren setzen erfahrene Reiter voraus, die alle Gangarten sicher beherrschen, selbstständig aufsteigen und absteigen können und auch im unebenen Gelände bei höherem Tempo angstfrei sitzen. Das ist die Voraussetzung für alle, um die Touren sicher und mit vollem Genuss erleben zu können.
Wer diese Voraussetzungen mitbringt, wird eine der intensivsten und schönsten Reiterfahrungen seines Lebens erleben. Wer unsicher ist sollte lieber offen fragen. Das Team von Hæli gibt immer eine ehrliche Einschätzung.
Fazit:
warum viele wiederkommen
Es gibt viele Möglichkeiten, Island zu erleben. Aber eine Woche auf Farm Hæli ist etwas, das man nicht mit einem normalen Urlaub vergleichen kann. Es ist kein Tourismusprodukt, viel mehr eine Einladung in das Leben einer Familie, die diese Landschaft liebt und diese Leidenschaft teilen möchte. Dass viele Gäste jedes Jahr zurückkommen, ist kein Zufall. Es ist der beste Beweis, dass Hæli etwas Besonderes ist.
„Ich bin zum ersten Mal gekommen, weil Island auf meiner Bucket List stand. Ich komme wieder, wegen Hæli."
Gast aus München, 2025Mehr dazu: In Tölt erklärt findest du die fünf Gangarten im Vergleich und Antworten auf häufige Fragen.


Tipps